Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen
(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen der Anbieterin Daniela Beckmann Fotografie,
Von-der-Vogelweide-Str. 71, 45279 Essen (nachfolgend: „Anbieter“) und Kunden
(nachfolgend zur Vereinfachung und ohne diskriminierende Absicht bzgl. Des Geschlechtes:
„Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in
ihrer zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Fassung.
(2) Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es
sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(3) Der Anbieter erbringt seine Dienstleistungen gegenüber Verbrauchern und
Unternehmern. Der Kunde ist Verbraucher im Sinne von § 13 BGB, soweit der Zweck der
georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerblichen oder
selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer
gemäß § 14 BGB jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige
Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder
selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.


§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote und Preise sind freibleibend und nicht bindend, bis der Kunde das Angebot des
Anbieters verbindlich angenommen hat.
(2) Der Vertragsschluss kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Anbieters
schriftlich durch seine Unterschrift oder in Textform (per E-Mail) bestätigt.
(3) Nebenabreden bestehen zwischen den Parteien nicht. Soweit Nebenabreden vereinbart
werden, bedürfen diese zur Wirksamkeit der Schriftform.
(4) Der Vertragstext wird unter Wahrung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen
gespeichert. Der Kunde kann das ihm überlassene Vertragsexemplar ausdrucken oder
abspeichern.


§ 3 Vertragsgegenstand, Leistungen
(1) Der Leistungsumfang richtet sich nach den Vereinbarungen der Parteien. Der Anbieter ist
berechtigt Mehraufwand dem Kunden in Rechnung zu stellen, sofern der Mehraufwand
nicht auf das Verschulden des Anbieters zurückzuführen ist.
(2) Bei der Erbringung von grafischen oder sonstigen gestalterischen Dienstleistungen ist der
Anbieter in der Gestaltung frei, sofern der Kunde keine konkreten Vorgaben geäußert hat.
(3) Der Anbieter ist berechtigt zur Erfüllung der vereinbarten Leistungen Subunternehmer
einzusetzen, ohne dass es einer Zustimmung des Kunden bedarf.
(4) Kreative, gestalterische oder konzeptionelle Leistungen wie Bildcollagen, Freistellung von
Objekten und Personen, grafische Effekte etc. werden nach Zeitaufwand berechnet, soweit
nicht anders vereinbart. Solche Leistungen müssen explizit vereinbart werden.
(5) Der Kunde hat keinen Anspruch auf Herausgabe des Rohmaterials. Der Anbieter stellt
das fertig produzierte Material in gängigen Dateiformaten oder als Print zur Verfügung, das
auch von kostenloser Darstellungssoftware verarbeitet werden kann. Der Kunde ist für die
Beschaffung einer geeigneten Darstellungssoftware selbst verantwortlich.
(6) Der Anbieter ist in der Auswahl des dem Kunden zur Verfügung gestellten Materials frei.
Die Anzahl der Bilder richtet sich nach den Vereinbarungen der Parteien. Das Material kann
dem Kunden je nach Vereinbarung auf optischen Medien (CD/DVD), Flash-Speichermedien
oder per Zugang zu einer Online-Galerie überlassen werden.


§ 4 Nachbesserung
(1) Der Kunde ist berechtigt nach den gesetzlichen Bestimmungen zwei Nachbesserungen
hinsichtlich des zur Verfügung gestellten Materials zu verlangen.
(2) Der Anbieter ist berechtigt Änderungswünsche des Kunden abzulehnen, die über das
Maß der gesetzlichen Nachbesserung hinausgehen oder einen unverhältnismäßigen
Aufwand darstellen. Dazu gehören insbesondere grafische Umgestaltungen oder das
Hinzufügen von Effekten.


§ 5 Kündigung / Stornierung
(1) Der Vertrag endet mit der Ausführung der vereinbarten Leistungen, ohne dass es einer
Kündigung bedarf.
(2) Sofern der Kunde den Auftrag storniert, berechnet der Anbieter folgende Gebühren:
● Stornierung bis 3 Monate vor dem geplanten Termin: 25% der Auftragssumme
● 1 Monat bis 8 Tage vor dem Termin: 50% der Auftragssumme
● 7 Tage oder kürzer vor dem Termin: 75 % der Auftragssumme
(3) Dem Kunden bleibt es vorbehalten einen geringeren Schaden nachzuweisen, der
Anbieter kann einen höheren Schaden nachweisen.
(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt
unberührt. Der Anbieter ist berechtigt Schadensersatz gemäß den Richtwerten aus Abs. 2 zu
verlangen, wenn die außerordentliche Kündigung durch den Kunden verschuldet ist. Die
Kündigung bedarf zur Wirksamkeit der Textform. Maßgeblich für den Zeitpunkt der
Kündigung ist der Zugang der Kündigungserklärung.
(5) Das Widerrufsrecht des Kunden bleibt unberührt, siehe unten stehende
Widerrufsbelehrung.


§ 6 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist für die Einholung etwaiger Genehmigungen und die Erfüllung von
Sicherheitsauflagen selbst verantwortlich, sofern nicht anderweitig mit dem Anbieter
schriftlich vereinbart.
(2) Der Kunde hat sicherzustellen, dass der Anbieter und das von ihm eingesetzte Personal
freien Zugang und Zutritt zum vereinbarten Aufnahmeort haben.
(3) Der Kunde versichert, dass er die Einwilligung der auf den Bildern festgehaltenen
Personen zur Abbildung eingeholt hat und stellt den Anbieter von jeglichen Ansprüchen
diesbezüglich frei.
(4) Ein Verstoß gegen die Pflichten berechtigt den Anbieter zum Rücktritt. Der Kunde bleibt
in diesem Fall zur Zahlung verpflichtet. Dem Kunden bleibt vorbehalten, einen geringeren
Schaden des Anbieters nachzuweisen.


§ 7 Absage eines Termins durch den Anbieter
(1) Der Anbieter ist berechtigt den Aufnahmetermin kurzfristig abzusagen, wenn dies
aufgrund von Wetterbedingungen, höherer Gewalt oder Krankheit der Ausführenden des
Anbieters erforderlich ist. Der Anbieter informiert den Kunden in diesem Fall so früh wie
möglich über den Ausfall des Termins. Treten schlechte Wetterbedingungen während der
Durchführung eines Termins auf, so ist der Anbieter berechtigt den Termin zu unterbrechen
und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen oder vollständig abzubrechen.
(2) Dem Kunden entstehen keine Mehrkosten bei Abbruch oder Verschiebung des Termins
durch den Anbieter. Dem Kunden wird bei Ausfall oder Abbruch des Termins ein
Ersatztermin angeboten.
(3) Bei Absage eines Termins durch den Anbieter, entfällt die Zahlungspflicht des Kunden,
soweit kein Ersatztermin vereinbart wird. Eine geleistete Anzahlung erhält der Kunde
zurück. Ein darüber hinausgehender Schaden wird vorbehaltlich § 12 ausgeschlossen.


§ 8 Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des
Anbieters.


§ 9 Preise und Versandkosten
(1) Alle Preise verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen
Mehrwertsteuer, soweit nicht anders ausgewiesen.
(2) Wenn der Kunde gegen Aufpreis den Versand des Materials auf Datenträger per Post
verlangt, trägt der Anbieter das Versandrisiko nur, wenn der Kunde Verbraucher ist.
(3) Der Anbieter berechnet Fahrtkosten zum vereinbarten Aufnahmeort in Höhe von 0,40
EUR je gefahrenem Kilometer.


§ 10 Zahlungsmodalitäten, Verzug
(1) Die Fälligkeit der Zahlung richtet sich nach dem auf der Rechnung des Anbieters
angegebenen Zahlungsziel. Sofern kein Zahlungsziel angegeben wird, ist der Betrag sofort
zur Zahlung fällig.
(2) Der Anbieter ist berechtigt eine Anzahlung vom Kunden und je nach Auftragsfortschritt
weitere Zahlungen wie folgt zu verlangen:
● 50 % des Auftragswertes bei Vertragsabschluss
● 50 % bei Zugang einer Schlussrechnung nach Erbringung der Leistung
(3) Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits
durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat er dem Anbieter für das Jahr
Verzugszinsen i.H.v 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen. Ist der Kunde
Unternehmer, so betragen die Verzugszinsen 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
(4) Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die
Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Anbieter nicht aus. Dem Kunden
bleibt es vorbehalten einen geringeren Schaden des Anbieters nachzuweisen.
(5) Soweit der Kunde mit einer Zahlung oder Anzahlung in Verzug ist, ist der Anbieter
berechtigt vom Vertrag zurück zu treten.


§ 11 Sachmängelgewährleistung, Garantie
(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen
Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unternehmern beträgt die
Gewährleistungsfrist auf vom Anbieter gelieferte Sachen 12 Monate.
(2) Ist der Kunde Unternehmer, sind zwecks Erhaltung von Mängelansprüchen des Kunden
Mängel dem Anbieter unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von zwei Wochen nach
Lieferung schriftlich mitzuteilen. Die mangelhaften Gegenstände sind in dem Zustand, in
dem sie sich im Zeitpunkt der Feststellung des Mangels befinden, zur Besichtigung durch
den Anbieter bereit zu halten.
(3) Unwesentliche, zumutbare Abweichungen in der Farbwiedergabe berechtigen nicht zu
Beanstandungen, es sein denn, dass die absolute Einhaltung ausdrücklich vereinbart worden
ist.
(4) Eine zusätzliche Garantie besteht bei den vom Anbieter gelieferten Waren nur, wenn
diese ausdrücklich (Textform erforderlich) vom Anbieter abgegeben wurde.


§ 12 Haftung des Anbieters
(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen
sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der
Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten)
sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen
Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen
beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels
des Vertrags notwendig ist.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den
vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht
wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer
Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Der Kunde ist für die Erstellung von Sicherheitskopien von dem Anbieter zur Verfügung
gestellter digitaler Inhalte oder körperlicher Inhalte selbst verantwortlich.
(4) Die Einschränkungen der Abs. 1 bis 3 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter
und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht
werden.
(5) Die sich aus Abs. 1 bis 3 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der
Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der
Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine
Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des
Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.


§ 13 Urheberrecht des Anbieters, Nutzungsrechte des Kunden
(1) Das Urheberrecht an Grafiken, Entwürfen, Vorlagen, Mustern, Reinzeichnungen, Repros,
Lithographien und dergleichen verbleibt beim Anbieter. Die Werke dürfen ohne
Genehmigung des Anbieters nicht zu anderen als privaten Zwecken kopiert oder auf andere
Weise vervielfältigt werden, sowie insbesondere zum Zwecke anderweitiger Nutzung durch
Dritte nicht zugänglich gemacht werden. Die Veröffentlichung in sozialen Netzwerken ist
erlaubt. Der Anbieter gewährt dem Kunden ein zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht.
(2) Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der
vollständigen Bezahlung sämtlicher Zahlungsansprüche des Anbieters aus dem jeweiligen
Vertragsverhältnis.
(3) Eine abweichende Vereinbarung zwischen den Parteien bedarf der Textform. Diese kann
auch nach Vertragsschluss getroffen werden.


§ 14 Referenzen
(1) Der Anbieter ist berechtigt Bildmaterial des Kunden auf seiner Webseite und in seinen
Social Media Auftritten (z.B. Facebook, Instagram) unentgeltlich zu veröffentlichen. Der
Kunde erklärt hierzu mit Vertragsschluss seine Einwilligung. Soweit der Kunde auf dem
veröffentlichten Material als Person zu identifizieren ist, steht dem Kunden ein
Widerrufsrecht bezüglich der Einwilligung zu. Der Widerruf ist an den Anbieter zu richten.
(2) Der Anbieter ist berechtigt Firmennamen von Kunden, die Unternehmer sind als
Referenz auf seiner Webseite und seinen Social Media Auftritten unentgeltlich zu
veröffentlichen.


§ 15 Rechte Dritter
(1) Sofern der Kunde dem Anbieter eigene Inhalte für die Anfertigung des Bildmaterials zur
Verfügung stellt, gilt Folgendes: Der Kunde bestätigt hiermit gegenüber dem Anbieter der
Rechteinhaber der zur Verfügung gestellten Materialien zu sein und insbesondere keine
Rechte Dritter zu verletzen.
(2) Der Kunde ist für die Inhalte der von Ihm zur Verfügung gestellten Materialien
verantwortlich. Der Anbieter macht sich diese nicht zu Eigen und ist auch nicht verpflichtet
diese auf Rechtmäßigkeit zu überprüfen.
(3) Insbesondere verpflichtet sich der Kunde pornografische, rechts- oder
linksextremistische, rassistische, diskriminierende, jugendgefährdende,
gewaltverherrlichende oder die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland verletzende
Inhalte nicht dem Anbieter zur Verfügung zu stellen.
(4) Wird der Anbieter dennoch von Dritten oder staatlichen Institutionen wegen der
Verletzung Ihrer Rechte durch die Verwendung der vom Kunden zur Verfügung gestellten
Materialien in Anspruch genommen, so verpflichtet der Kunde sich, den Anbieter von allen
Ansprüchen freizustellen und alle Kosten die dem Anbieter durch die Inanspruchnahme oder
durch die Beseitigung eines rechtswidrigen Zustandes entstanden sind, zu tragen.


§ 16 Geheimhaltung
(1) „Vertrauliche Informationen“ sind alle der jeweils anderen Partei zur Kenntnis
gelangenden Informationen und Unterlagen über Geschäftsvorgänge der betroffenen
anderen Partei.
(2) Beide Parteien verpflichten sich, über die jeweils andere Partei betreffende vertrauliche
Informationen Stillschweigen zu bewahren und diese nur für die Durchführung dieses
Vertrages und den damit verfolgten Zweck zu verwenden.
(3) Beide Parteien verpflichten sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten,
und/oder Dritten, die Zugang zu den vorbezeichneten Geschäftsvorgängen haben,
aufzuerlegen.
(4) Die Geheimhaltungspflicht nach Abs. 2 gilt nicht für Informationen,
a) die der jeweils anderen Partei bei Abschluss des Vertrags bereits bekannt waren,
b) die zum Zeitpunkt der Weitergabe durch den Anbieter bereits veröffentlicht waren, ohne
dass dies von einer Verletzung der Vertraulichkeit durch die jeweils andere Partei
herrührt,
c) die die jeweils andere Partei ausdrücklich schriftlich zur Weitergabe freigegeben hat,
d) die die jeweils andere Partei rechtmäßig und ohne die Vertraulichkeit betreffende
Einschränkung aus anderen Quellen erhalten hat, sofern die Weitergabe und
Verwertung dieser Vertraulichen Informationen weder vertragliche Vereinbarungen
noch gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen verletzen,
e) die die jeweils andere Partei selbst ohne Zugang zu den vertraulichen Informationen des
Kunden entwickelt hat,
f) die aufgrund gesetzlicher Auskunfts-, Unterrichtungs- und/oder
Veröffentlichungspflichten oder behördlicher Anordnung offengelegt werden
müssen. Soweit zulässig, wird die hierzu verpflichtete Partei die jeweils andere Partei
hierüber so früh wie möglich informieren und sie bestmöglich dabei unterstützen,
gegen die Pflicht zur Offenlegung vorzugehen.


§ 17 Datenschutz
(1) Der Kunde ist mit der Speicherung persönlicher Daten im Rahmen der
Geschäftsbeziehung mit dem Anbieter, unter Beachtung der Datenschutzgesetze,
insbesondere dem BDSG und der DSGVO einverstanden. Eine Weitergabe von Daten an
Dritte erfolgt nicht, soweit dies nicht zur Durchführung des Vertrages erforderlich ist oder
eine Einwilligung vorliegt. Für Druckleistungen wird das Bildmaterial an ein Fotolabor
weitergegeben, der Kunde erklärt sich damit einverstanden.
(2) Soweit der Kunde personenbezogene Daten von Dritten übermittelt, versichert dieser,
dass die Einwilligung der Dritten eingeholt wurde. Der Kunde stellt den Anbieter von
jeglichen Ansprüchen Dritter diesbezüglich frei.
(3) Die Rechte des Kunden bzw. des von der Datenverarbeitung Betroffenen ergeben sich
dabei im Einzelnen insbesondere aus den folgenden Normen der DSGVO:
● Artikel 7 Abs. 3 – Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen
Einwilligung
● Artikel 15 – Auskunftsrecht der betroffenen Person, Recht auf Bestätigung
und Zurverfügungstellung einer Kopie der personenbezogenen Daten
● Artikel 16 – Recht auf Berichtigung
● Artikel 17 – Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)
● Artikel 18 – Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
● Artikel 20 – Recht auf Datenübertragbarkeit
● Artikel 21 – Widerspruchsrecht
● Artikel 22 – Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten
Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung
unterworfen zu werden
● Artikel 77 – Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
(4) Zur Ausübung der Rechte, wird der Kunde bzw. Betroffene gebeten sich per E-Mail an
den Anbieter oder bei Beschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden.
(5) Auf die Datenschutzerklärung auf der Webseite des Anbieters unter
www.danielabeckmann.de​ wird verwiesen.


§ 18 Streitschlichtung
(1) Die Plattform der EU zur außergerichtlichen Online-Streitbeilegung ist unter folgender
Internetadresse erreichbar:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/
(2) Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor
einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der
Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die
gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit
zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen
gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen
Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand und
Erfüllungsort für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen den Parteien der Sitz
des Anbieters in Essen.
(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen
Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die
gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte
darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.


Stand:​ 11.03.2019


Widerrufsbelehrung
(1) Verbraucher haben bei Abschluss eines Fernabsatzgeschäfts grundsätzlich ein
gesetzliches Widerrufsrecht, über das der Anbieter nach Maßgabe des gesetzlichen Musters
nachfolgend informiert. Die Ausnahmen vom Widerrufsrecht sind in Absatz (2) geregelt. In
Absatz (3) findet sich ein Muster-Widerrufsformular.


Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angaben von Gründen diesen Vertrag zu
widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B.
ein mit der Post versandter Brief, Telefonanruf oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen
Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte
Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des
Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.


Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen
erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag
zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns
eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei
der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich
etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte
berechnet.
(2) Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen
vorzeitig auch dann, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat
und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher
dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon
bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den
Unternehmer verliert.
(3) Über das Muster-Widerrufsformular informiert der Anbieter nach der gesetzlichen
Regelung wie folgt:


Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular
aus und senden Sie es zurück.)
— An:
Daniela Beckmann
Fotografie
Von-der-Vogelweide-Str. 71
45279 Essen
Oder per E-Mail: kontakt@danielabeckmann.de
— Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag
über den Abschluss folgender Leistungen ()/ — Bestellt am ()/erhalten am () — Name des/der Verbraucher(s) — Anschrift des/der Verbraucher(s) — Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) — Datum () Unzutreffendes bitte streichen
Der Widerruf kann auch telefonisch erklärt werden:
Telefon: +49 (0) 176 / 800 671 63
(Die Kosten eines Anrufes sind vom Tarif des Kunden abhängig)
Ende der Widerrufsbelehrung.